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CRETEX MEDICAL

Die Gesundheit der Belegschaft veranlasst Cretex Medical zur Automatisierung der Präzisionsmontage

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Problem

Cretex Medical, ein innovativer Auftragsfertiger für die Medizinprodukteindustrie, stand vor einer schwierigen Herausforderung. Das Unternehmen war für die Herstellung einer kritischen Komponente für Kathetergeräte zur intravaskulären Lithotripsie (IVL) verantwortlich und musste einen Weg finden, die tägliche Arbeit seines Montageteams zu optimieren und gleichzeitig die Produktion zu steigern.

„Stellen Sie sich diesen manuellen Prozess als das Äußerste vor, was man mit einer Pinzette unter dem Mikroskop erreichen kann. Diese Baugruppe ist nicht größer als eine Wimper, und die Ergonomie dieses sich ständig wiederholenden Vorgangs hat unsere Mitarbeiter körperlich und psychisch stark belastet“, erklärt Steve Lagergren, Fertigungsleiter bei Cretex Medical.

Die Nachfrage nach dieser Komponente war hoch, und ihr Kunde zählte darauf, dass sie die Produktion hochfahren konnten. Jeremy Glynn, General Manager der Laserabteilung von Cretex Medical, fügt hinzu: „Es gibt Patienten, die auf diese intravaskulären Therapien angewiesen sind. Wir konnten uns keine Unterbrechung der Lieferkette leisten.“

Cretex Medical wandte sich an Arimation Robotics, einen Maschinenbauer mit langjähriger Erfahrung in der Lösung komplexer Probleme, um eine Antwort zu finden.

Fallstudie Video

„Stellen Sie sich diesen manuellen Prozess als das Äußerste vor, was man mit einer Pinzette unter dem Mikroskop erreichen kann. Diese Baugruppe ist nicht größer als eine Wimper, und die Ergonomie dieses sich wiederholenden Prozesses hat unsere Mitarbeiter körperlich und psychisch stark belastet.“

Steve Lagergren,

Leiter Fertigungstechnik bei Cretex Medical.

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Lösung

Herkömmliche Roboterlösungen waren angesichts der winzigen Bauteilgröße und des komplizierten 26-stufigen manuellen Prozesses nicht geeignet. Die Lösung musste den Prozess des Drahtschneidens, des Einführens in Hülsen, des Verpressens der Teile und der Prüfung des Endbauteils automatisieren und rationalisieren – und das alles mit einer Auflösung im Mikrometerbereich.

„Die meisten Roboterprodukte waren zu groß und nicht präzise genug. Wir haben eng mit dem Team von Cretex Medical zusammengearbeitet, um die Anforderungen zu definieren und Machbarkeitstests durchzuführen, um Risiken vor dem Aufbau der Automatisierung auszuschließen“, sagt Ari Pitkanen, Chief Executive Officer bei Arimation Robotics.

Arimation holte seinen Value-Added-Distributor Mechatronic Solutions hinzu, um bei der Empfehlung und Beschaffung der Hauptkomponenten zu helfen. Mit deren Unterstützung entwarf, baute und testete Arimation eine maßgeschneiderte Automatisierungszelle mit drei Hauptelementen:

  • Meca500, der sechsachsige Roboterarm von Mecademic, wurde aufgrund seiner kompakten Bauweise und einer Wiederholgenauigkeit von 5 Mikrometern für die Präzisionsautomatisierung ausgewählt.
  • Ein Asycube 50, das flexible Zuführsystem mit EYE+ von Asyril, entwickelt für winzige Bauteile und Flexibilität mit fortschrittlichen Steuerungen für Integratoren,
  • Eine maßgeschneiderte Lösung zum Zuführen und Schneiden von Drähten, mit der 0,1 mm dicke Drähte präzise und gleichmäßig bearbeitet werden können.

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Wert

Cretex Medical hat drei Hauptbereiche identifiziert, in denen sich dieser Automatisierungsprozess besonders positiv auswirkt:

Gesundes Arbeitsumfeld

Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Bediener war das wichtigste Ergebnis. Durch die Automatisierung konnte Cretex Medical das bestehende Team an ergonomisch gesündere Arbeitsplätze innerhalb des Unternehmens versetzen.

„Ich habe 18 Monate lang an diesem Komponentenmontageprozess gearbeitet. Wir wussten, dass unser Kunde auf unsere Komponenten angewiesen war, um letztlich Patienten in Not zu helfen, also haben wir während der Entwicklung dieses Automatisierungssystems daran festgehalten. Jetzt freue ich mich darauf, zu lernen, wie diese automatisierte Zelle funktioniert, und mich mit anderen Produkten vertraut zu machen. Bei diesem Mikro-Montageprozess war die Automatisierung eindeutig die bessere Option“, berichtet Terri Harris, Produktionstechnikerin bei Cretex Medical.

Erhöhter Durchsatz und höhere Ausbeute

Die steigende Nachfrage nach dieser Komponente erforderte die Fähigkeit, schnell und unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards zu skalieren. „Wir brauchten eine Lösung, mit der wir unseren Output steigern und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Montagequalität gewährleisten konnten. Die Einstellung neuer Mitarbeiter war keine Option, aber die Automatisierung war die Lösung“, so Jeremy.

Reduzierter Platzbedarf der Fertigungslinie

Während der manuelle Prozess eine Länge von über 3,6 Metern hatte, nimmt die automatisierte Anlage nur 25 % dieser Fläche ein und bietet darüber hinaus den Vorteil, dass sie innerhalb dieses geringen Platzbedarfs skalierbar ist. „Die automatisierte Fertigungslinie passt in einen Handgepäckkoffer. Der kleine Formfaktor ist wichtig, damit wir unseren Reinraum optimal nutzen können“, fügt Steve hinzu.

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